Wettbewerb Goers Gelände

Ein Quartier, das sich anpasst - ökologisch und sozial nachhaltig.

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Wettbewerb Goers Gelände

Ein Quartier, das sich anpasst - ökologisch und sozial nachhaltig.

Wettbewerb Goers Gelände

Ein Quartier, das sich anpasst - ökologisch und sozial nachhaltig.

W

ie sieht Bauen für morgen aus? Was macht nachhaltigen Wohnraum aus? Richten wir uns nach wie vor nach der Dominanz der Autos in den Stadtmitten? Wo können sich Menschen begegnen? Und ist Urban Farming nur ein Modewort oder tatsächlich realisierbar? Der vorliegende Entwurf packt diese Themen an und zeigt architektonisch und gesellschaftlich wertvolle Lösungen mit Charakter.

"Ein nutzungsgemischtes Quartier, das Modellcharakter für zukünftige Bauprojekte in Friedrichsdorf beweist."

Ein Quartier, das verbindet

Das Quartier entlang der Hugenottenstraße, geprägt von seiner historischen Bedeutung und den charakteristischen Gebäuden, erfährt durch unseren Entwurf eine erneute Belebung und Modernisierung. Altes und Neues werden harmonisch vereint, indem die traditionellen Gebäudeformen der Hugenottenstraße aufgegriffen und mit kontemporären Fassadenkonzepten kontrastiert werden. Im Nutzungsangebot finde sich neben Wohnräumen Arbeitsmöglichkeiten und Erholungsbereiche, darunter barrierefreie Wohnungen für Senioren, Coworking-Spaces, Grünflächen, gastronomische Einrichtungen und Urban Farming. Die Wahl einer vorelementierten Holzbauweise aufgrund der strukturierten Bebauung des Areals stellt sicher, dass das gesamte Quartier als CO2-Speicher fungiert und einen Modellcharakter für zukünftige Bauprojekte in Friedrichsdorf darstellt. Das geplante "Urban Farming+" sowie Maßnahmen wie Baumpflanzungen und begrünte Dächer tragen zur Verbesserung der Luftqualität und zur Reduzierung des städtischen Wärmeinseleffekts bei. Um die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu maximieren, werden barrierefreie Zugänge und eine Anpassung der Höhenniveaus vorgenommen. Die Verlegung des ruhenden Verkehrs in eine Tiefgarage ermöglicht eine attraktivere Gestaltung der Fußwege und Blickbeziehungen im Quartier. Die multifunktionale Nutzung der Garage, einschließlich Regenwasserrückhaltung und potenzieller Veranstaltungsflächen, unterstreicht den zukunftsorientierten Ansatz dieses Quartiers, das sich flexibel den Bedürfnissen seiner Bewohner und Besucher anpasst.